Ein Verein entsteht!

Wer nach der Seele des Gebrauchshundes sucht - In unserem Verein wird er fündig!

 

Ober-Beerbach (mundartlich: Owern-Beerwisch) ist ein Ortsteil der Gemeinde Seeheim-Jugenheim im Süden Hessens. Ohne die Arbeit der Ortsvereine wären viele Traditionen in Ober-Beerbach verloren gegangen. Die Ortvereine leisten eine wertvolle Arbeit, weil sie den Zusammenhalt der Bewohner untereinander stärken und ein Gefühl von Gemeinschaft schaffen. In 13% der deutschen Haushalte leben ca. 5,4 Mill. Hunde. Die Nachfrage nach artgerechter Erziehung und Sozialverträglichkeit der Vierbeiner ist ungebrochen. Mit seiner flächendeckenden Infrastruktur und seinem Know-how vor Ort will der Verein dazu beitragen, die Integration des Hundes auch als Sozialpartner des Menschen zu fördern. Daher pflegen wir auch unsere Vereinsgeschichte bzw. die Vereinschronik.


2016

Landrat, Herr Klaus Peter Schellhaas überreicht einen Scheck für den Bau der neue Trümmeranlage 

29. Mai 2016 , Landrat, Herr Klaus Peter Schellhaas besuchte das Seminar für angehende Übungsleiter im Rettungshundewesen des SV. In seinem Gepäck hatte er eine Spende von 5.000,00 € der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt, für die Fertigstellung des Trümmerfeldes auf dem Vereinsgelände. Dafür herzlichen Dank.

 

28.– 29. Mai 2016 Übungsleiterlizenz im Rettungshundesport 

Das "Hobby Hund" verlangt heute viel mehr vom Besitzer als noch vor 20 oder 30 Jahren. Die jüngsten Erkenntnisse beispielsweise aus der Verhaltensforschung bieten viel mehr Möglichkeiten, seinen vierbeinigen Partner besser zu verstehen. Sachkundige Übungsleiter ist deshalb das Stichwort, das auch beim Thema Hund im Blickpunkt steht.

Folgende Mitglieder konnten erfolgreich die Übungsleiterlizenz im Rettungshundewesen erhalten:

  • Larissa Schrenk (Übungsleiterin RH)
  • Otto Schrenk


2015

OG Ober-Beerbach wird lizenziert .

Mit einem richtungsweisenden Zertifizierungskonzept startet der SV, der bundesweit 60.000 Mitglieder betreut, eine Qualitätsoffensive mit dem Ziel, die rund 2.000 Ortsgruppen des Vereins vor Ort im Wettbewerb um attraktive Vereinsangebote fit zu machen. Im Folgenden bieten wir Ihnen einen Überblick über die wesentliche Zertifizierungs-Kriterien, die unsere Ortsgruppe erfüllen muss: 

  • Die Ortsgruppe unterhält einen funktionierenden und regelmäßigen Ausbildungsbetrieb und bietet Erziehungskurse, sowie Welpenspielstunden mit dem Hund an. Die Ortsgruppe garantiert art- und tierschutzgerechte Ausbildung nach anerkannten Ausbildungsmethoden. Mindestens einmal im Jahr veranstalten wir eine Rettungshundeprüfung oder Obedience-Prüfung, einen Pokalwettkampf oder eine Zuchtschau.
  • Die Zufahrt zur Ortsgruppe ist gut beschildert, die Vereinsanlagen und das Vereinsheim machen einen gepflegten Eindruck. Die Sportgeräte sind in einem verkehrssicheren Zustand.
  • Gäste und Interessenten stehen in der Ortsgruppe nicht abseits - wir kümmern uns um sie.
  • In der Ortsgruppe herrscht eine freundschaftliche und kameradschaftliche Atmosphäre.
  • Die Ortsgruppe verfügt über eine eigene Homepage und mindestens zweimal pro Jahr erscheinen Berichte der OG in der lokalen Presse.
  • Mindestens einmal im Jahr findet eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung statt: sei es die Teilnahme am „Tag des Hundes“, einem eigenen „Tag der offenen Tür“, Schul- und Kindergartenbesuchen oder bei kommunalen Veranstaltungen oder Tiermessen.
  • Die Ortsgruppe verfügt über mindestens 15 Mitglieder. Sie ist offen für andere Hunderassen, wenngleich der Deutsche Schäferhunde zum gewohnten Erscheinungsbild in der OG gehört.
  • Die Ortsgruppe wird von einem satzungsgemäßen Vorstand geführt, die Jahresberichte werden regelmäßig an die Landesgruppe geschickt.
  • In der Ortsgruppe finden regelmäßig Mitgliederversammlungen statt. Die OG-Delegierten nehmen regelmäßig an den Landesversammlungen teil.
  • Die Fachwarte der Ortsgruppe sind lizenziert und nehmen regelmäßig an Fachwartetagungen und Fortbildungen teil.
  • Die Ortsgruppe engagiert sich aktiv in der Jugendförderung und führt von Zeit zu Zeit eigene Jugendveranstaltungen durch.

Das Zertifizierungsverfahren für den Verein ist abgeschlossen. Seit dem 05. März 2015 besitzt der Verein den Status "Zertifizierte Ortsgruppe".

 

Baugenehmigung für eine neue Trümmeranlage

Am 23. November 2015 erhielten wir von der Unteren Naturschutzbehörde die Genehmigung, ein Trümmerfeld für Rettungshunde auf unserem Gelände zu bauen. Die Erdarbeiten und das Setzen der Versteckrohre erfolgten zwischen Februar und März 2016. Mittlerweile erhielten wir auch im Mai von der Behörde die Genehmigung für die Erneuerung der Hecke und das Versetzen und erneuern den Zaun rund ums Gelände.



2014

Ausbildungssparte Rettungshunde wird angeboten 

Seit 2003 wird im Verein für Deutsche Schäferhunde das Rettungshundewesen als Ausbildungssparte angeboten. Nachdem einige unsere Mitglieder starkem Interesse an dieser Ausbildungssparte zeigten, bietet unsere Ortsgruppe seit Juni 2014 auch diese Ausbildungssparte an. Zwischenzeitlich wird dieser Ausbildungszweig von lizenzierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern mit ihrem Ausbildungsteam geleitet. Einige interessierte

Hundebesitzer fanden durch die neu eingeführte Ausbildungssparte den Weg zu uns und haben

sich zwischenzeitlich auch unserem Verein anschlossen. 



2013

Umbaumaßnahmen und Neuerungen 

2013 wurden viele Umbaumaßnahmen und Neuerungen an der Vereinsanlage vorgenommen. Für die geplanten, überregionalen Veranstaltungen wurde die sanitäre Anlage ausgebaut, damit wir den Teilnehmern aus Nah und Fern einen gewissen Komfort bieten können.



2011

Nachbar stellt uns eine Parkfläche zur Verfügung 

Ab 01.01.2011 steht uns leider die Wiese, angrenzend an den Hundeplatz, für unsere Zwecke nicht mehr zur Verfügung. Der neue Eigentümer legte auf einen Geländetausch mit der Gemeinde jedoch keinen Wert, stellte uns aber ein Stück seines Rasengeländes zur Verfügung, damit wir die Autos der Übungsteilnehmer bei Übungsstunden und Veranstaltungen dort abstellen können.

Dafür sagen wir recht herzlichen Dank! 



2010

Vereinsanlage wird behördlich genehmigt 

2008 wurde bekannt, dass nur ein Teil des genutzten Geländes von der Behörde genehmigt wurde. So musste nochmals ein Architekt tätig werden, um die Versäumnisse der vergangenen Jahre, also das ganze Areal mit alle Gebäuden, Verstecke und Zaun dem Genehmigungsverfahren zu unterziehen. Nach fast zweijähriger Genehmigungsphase war es dann im Frühjahr 2010 soweit, dass das Übungsgelände in dem heutigen Zustand genehmigt wurde.

Vielen Dank an die zuständigen Behörden der Gemeinde und des Landratsamtes für die unkomplizierte und entgegenkommende Unterstützung. 



2008

Januar 2008

Spendenaktion für einen neuen Stromerzeuger

Im Januar 2008 rief die Ortsgruppe eine Spendenaktion ins Leben, um für den Verein einen neuen Stromerzeuger zu kaufen. Die kalkulierten Kosten lagen bei ca. 12.000,- €. Ziel war es, in 2 Jahre diese Summe zu erreichen. Doch fleißige Spender ließen ein Wunder geschehen, was in erster Linie unserem Landrat Herrn Alfred Jakoubek, Bürgermeister Herrn Olaf Kühn und der Sparkassenstiftung zu verdanken ist.

 

Landrat Alfred Jakoubek und Bürgermeisters Herrn Olaf Kühn übergeben den neuen Stromerzeuger

Im Januar 2008 rief die Ortsgruppe eine Spendenaktion ins Leben, um für den Verein einen neuen Stromerzeuger zu kaufen. Die kalkulierten Kosten lagen bei ca. 12.000,- €. Ziel war es, in 2 Jahre diese Summe zu erreichen. Doch fleißige Spender ließen ein Wunder geschehen, was in erster Linie unserem Landrat Herrn Alfred Jakoubek, Bürgermeister Herrn Olaf Kühn und der Sparkassenstiftung zu verdanken ist.



2004

Ausbildungsangebot auch für andersrassige Hunde

Mit großem Erfolg wurde das Ausbildungsangebot im Jahr 2004 auch für andersrassige Hunde angeboten. Die Ortsgruppe bietet seit dem Erziehungskurse und Gruppenübungsstunden auch für Nichtmitglieder an, was letztendlich dem Verein ein zusätzliches Vereinsleben bescherte. Nach wie vor ist die Nachfrage groß, was uns dazu motiviert, dass wir die Kurse jedes Jahr aufs neue anbieten.

Im Synergieeffekt konnte die Mitgliederzahl unseres Vereines fast verdoppelt werden, weil Kursteilnehmer dem Verein als Mitglied erhalten geblieben sind, um sich weiterhin mit dem Hund im sportlichen Breitenangebot des Vereins zu betätigen.



2003

Die OG Ober-Beerbach wird 25 Jahre

2003 feierte der Verein sein 25jähriges Jubiläum. Viele Aktivitäten begleiteten das Jubiläumsjahr, dass mit einem feierlichen Festabend bei Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste abgeschlossen wurde.



2001

18. Februar 2001

Neuer Pachtvertrag für das Vereinsgelände

Mit dem Bürgermeister Frank Cornelius begann das Verfahren für einen Geländetausch mit der Gemeinde Seeheim-Jugenheim, damit die heutige Vereinsanlage auf gemeindeeigenem Gelände lieg. Abgeschlossen wurde der Vorgang am 18. Februar 2001 durch Bürgermeisterin Brigitte Kruza mit der Besiegelung des Pachtvertrags zwischen der Gemeinde und dem Verein.



1995

Der Verein erhält die Gemeinnützigkeit

1995 konnte der Verein die "Gemeinnützigkeit" erhalten. Unser Verein verfolgt gemeinnützige Zwecke, weil

unsere ehrenamtliche Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit mit der Ausbildung der Hunde selbstlos zu fördern.



1993

Werner Plag wird 1. Vorsitzender

Der Vorstand der SV OG Ober-Beerbach setzte sich wie folgt zusammen:

  • 1. Vorsitzender:       Werner Plag
  • Zuchtwart:
  • Ausbildungswart:
  • Kassenwart:
  • Schriftführer:
  • Beisitzer: 


1981/82

Schutzhütte, Toilettenhäuschen, Hundeboxen und den Technikräume entstehen

Es wurden weitere Baumaßnahmen auf dem Gelände geplant, die aber mit Auflagen durch die Behörden, insbesondere für Naturschutz und Landschaftspflege, verbunden waren. Es war daher eine Menge an Verwaltungswesen durch den Vereinsvorstand mit den jeweils zuständigen Behörden zu klären, bis das heutige gemütliche Vereinsheim im Laufe der Jahre 1981/82 mit Schutzhütte, Toilettenhäuschen, Hundeboxen und Technikräume entstehen konnte. Trotz des beschränkten Komfort (kein fließendes Wasser und kein Strom) boomte der Sport mit dem Deutschen Schäferhund in der Ortsgruppe. Im Laufe der Jahre wurde die OG Ober-Beerbach durch ihre sportlichen Erfolge im Landkreis und darüber hinaus bekannt. Sie wurde eine feste Größe in der Arbeitsgemeinschaft der Schäferhundevereine Darmstadt und Umgebung (ARGE) und konnte aus sportlicher Sicht mit den alt eingesessenen Vereinen durchaus mithalten.



1980

Michael Wicke wird neuer 1. Vorsitzender

Leider musste sich im Sommer des Jahres 1980 der bisherige 1. Vorsitzende Manfred Klein aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand zurückziehen. Der neue Vorsitzende wurde Michael Wicke, mit Sondergenehmigung des Hauptvereins, weil er zu diesem Zeitpunkt noch nicht zwei Jahre Mitglied im Verein für Deutsche Schäferhunde war. Michael Wicke erreichte bereits nach kurzer Amtszeit eine hohe Eintracht unter den Mitgliedern und forcierte den kontinuierlichen Aufbau der noch jungen Ortsgruppe.



1978

14. Januar 1978

Die Ortsgruppe Ober-Beerbach im Verein für Deutsche Schäferhunde entsteht

Die Mehrheit der Mitglieder war dem „Deutschen Schäferhund“, einer der aufblühenden Rassen in dieser Zeitepoche, sehr eng verbunden und man erkannte, dass in dem seit 1903 existierenden „Verein für

Deutsche Schäferhunde“ eine Vielzahl von Ausbildungsangeboten und zahlreiche Aktivitäten rund um den Deutschen Schäferhund angeboten wurden und entschloss sich dem Hauptverein dieser Rasse anzuschließen, um fortan als Ortsgruppe im Verein für Deutsche Schäferhunde gut untergebracht zu sein. Zur Gründung einer Ortsgruppe im Hauptverein der Deutschen Schäferhunde (SV) bedarf es allerdings einer Mindestanzahl von Mitgliedern. Aus dem Freundeskreise der Ortsgruppe von Darmstadt-Eberstadt kam die notwendige Hilfe und Unterstützung, um die Gründung der Ortsgruppe Ober-Beerbach zu ermöglichen. So konnte am 14. Januar 1978 die Neugründung der Ortsgruppe Ober-Beerbach, in der Landesgruppe Hessen-Süd, im Verein für Deutsche Schäferhunde e.V. erfolgreich umgesetzt werden.

 

Manfred Klein wird neuer 1. Vorsitzende

Der erste Vorstand der neuen SV OG Ober-Beerbach setzte sich wie folgt zusammen:

  • 1.Vorsitzender:                    Manfred Klein
  • Zuchtwartin:                         Erna Gärtner
  • Ausbildungswart:               Philipp Gärtner jun.
  • Kassenwart:                          Alfred Hald
  • Schriftführer:                        Wolfgang Peter
  • Beisitzer:                                Heinz Hald und Karlheinz Hauke

 

Die Vereinsanlage wird modifiziert

"Aller Anfang ist schwer“ das musste auch die neu gegründete Ortsgruppe Ober-Beerbach am Anfang zur Kenntnis nehmen. Vereinsarbeit in die Tat umzusetzen ist und war nicht leicht und erforderte einiges an Mühe und Engagement. Das bis dahin vorhandene Trainingsgelände wurde in ein zweckmäßiges Übungsgelände mit den dafür erforderlichen Übungsgeräten eingerichtet.



1976

23. Oktober 1976

Gründungsversammlung "Verein für Hundefreunde" Ober-Beerbach

Das Jahr 1976:

Helmut Schmidt bleibt Bundeskanzler, Jimmy Carter wird US-Präsident. Mao Tse-tung stirbt in China. Der legendäre Formel 1 – Unfall von Nicki Lauda auf dem Nürburgring .

Und in Ober-Beerbach treffen sich am 23. Oktober 1976 die „Owern-Beerwischer“ Hundefreunde auf Einladung von Manfred Klein und Wolfgang Peter zu einer Gründungsversammlung in die das Cafe und Gasthaus "Zur Waldeslust" in Ober-Beerbach. Erschienen waren insgesamt 15 Personen und gründeten zunächst den "Verein für Hundefreunde" in Ober-Beerbach. Auf einen Vorstand konnte man sich allerdings in der Gründungsveranstaltung noch nicht einigen. So beauftragte man zunächst eine Arbeitsgruppe, die ein Konzept für die Wahl eines Vereinsvorstandes ausarbeiten sollte.

 

4. Dezember 1976

Erna Gärtner wird 1. Vorsitzende, der erste Vorstand ist gewählt

Am 4.Dezember 1976 war es dann soweit. Bei einer weiteren Versammlung konnte dererste Vereinsvorstand gewählt werden. 1. Vorsitzende Erna Gärtner 2. Vorsitzender und Ausbildungswart Manfred Klein 2. Ausbildungswart und Helfer im Schutzdienst Philipp Gärtner jun., Kassenwart Willi Wirth Schriftführer Wolfgang Petererster.

 

Übungsplatz auf dem "Hesse Jakob seim Plätzje"

Sofort wurde mit der Ausbildung der Hunde auf den, für „Ower-Beerwischer“, umgangssprachlich genannten "Hesse Jakob seim Plätzje", in Ober-Beerbach begonnen. Heute gehört das Gelände zum Steinmetzbetrieb von Walter Heß in der Erbacher Straße. Der Platz war aber nur eine Übergangslösung und der Vorstand suchte eifrig nach einem geeigneten Trainingsgelände in der Gemarkung von Ober-Beerbach.

 

Das neue Vereinsgelände

Mit großer Unterstützung durch die Gemeinde Seeheim-Jugenheim konnte schon bald an der nördlichen Grenze von Ober-Beerbach, unweit der Eberstädter Straße (L 3098), ein Gelände am Weg zum Frankenstein gepachtet werden. Das Gelände ist auch heute noch das Domizil des Vereins. Mit viel Engagement und Tatendrang war es den Mitgliedern gelungen, aus einer schroffer Weidefläche ein Trainingsgelände und ein daran angrenzenden Kinderspielplatz anzulegen. Am Anfang musste ein Bauwagen als provisorisches Vereinsheim und für die Unterbringung der Ausbildungsgeräte dienen.